Auf den Spuren von Urgetreide

Am 29. und 30. Juni lud CSM Bakery Solutions zu einer Entdeckungstour der besonderen Art: Bereits zum vierten Mal veranstaltete CSM, der Pionier des Urgetreide-Trends, eine Feldbegehung im niederösterreichischen Weikendorf. Kunden aus ganz Europa, Partner und Medienvertreter hatten Gelegenheit, die Urgetreide-Felder sowie die Facetten des Megatrends unmittelbar zu erleben. Im Mittelpunkt standen dabei die Urgetreidesorten Einkorn, Emmer, Waldstaudenroggen, Khorasan, Fisser Imperial Gerste und Bauländer Spelz.

Trend : Der Wunsch nach ursprünglichem Genuss

In schnelllebigen Zeiten sehnen sich Konsumenten nach Ursprünglichem, nach Entschleunigung und nach regionalen Produkten. Eine mögliche Antwort: Urgetreide.

Inwiefern Urgetreide-Spezialitäten das Bedürfnis nach Ursprünglichkeit bedienen, welche Geschichte die alten Sorten erzählen, wie sie angebaut werden und wie Gebäcke mit Urgetreide in punkto Geschmack und Qualität überzeugen, wurde in Weikendorf, wo CSM seit nun 13 Jahren alte und beinahe vergessene Sorten mittels Vertragsanbau rekultiviert und wieder verfügbar macht, von allen Seiten beleuchtet. Urgetreideexperten und landwirtschaftliche Partner standen Kunden aus ganz Europa Rede und Antwort und sorgten für einen authentischen Erlebnisfaktor.

Urgetreide – echte Raritäten

Die begehrten Urgetreide-Sorten Einkorn, Emmer und Waldstaudenroggen, die die Teilnehmer des Events auf einem Testfeld in Weikendorf begutachten konnten, haben eine lange Geschichte. Während Einkorn und Emmer zu den Spelzgetreiden gehören, ist Waldstaudenroggen der Vorfahre des heute üblichen Roggens. Bereits vor über 8.000 Jahren wurden diese Urformen des modernen Getreides angebaut. Aufgrund des deutlich höheren Ertrags der modernen Weizensorten wurden sie zunehmend von diesen verdrängt, bis sie vor rund 2.000 Jahren nahezu verschwanden.

„Das Saatgut von Einkorn, Emmer & Co. ist sehr sensibel und der Anbau birgt einige Herausforderungen. Die Ernteerträge der Urgetreidearten fallen im Vergleich zu heutigen, konventionellen Züchtungen deutlich geringer aus. Während Weizen auf einen Ertrag von ca. 80 Dezitonnen pro Hektar kommt, kann man z.B. bei Emmer und Einkorn Erträge zwischen 19 und 35 Dezitonnen pro Hektar erwarten. Das macht jedes einzelne Urgetreide-Produkt zu einer kleinen Kostbarkeit.“, so Christof Strobl, Geschäftsführer der Strobl Naturmühle und Vertragspartner von CSM Bakery Solutions.

CSM Bakery Solutions der Urgetreide-Partner für Handwerksbäcker

CSM Bakery Solutions begleitet das Korn über die gesamte Wertschöpfungskette. Alle beteiligten Partner in diesem Prozess waren bei der Feldbegehung in Weikendorf vor Ort und boten den Teilnehmern einen tiefen Einblick in ihren Arbeitsbereich. Eine umfangreiche Gebäckpräsentation, geführt von Ralf Klas, Leiter des Back- und Beratungszentrums von mit anschließender Verkostung der Urgetreide-Spezialitäten sowie Vermarktungsempfehlungen ergänzten das vielseitige Programm.

„Neben den individuellen Wertevorstellungen, die Verbraucher mit dem Kauf traditioneller Gebäcke verbinden – und die den Kaufimpuls auslösen! - spielt auch der Wunsch nach einem besonderen Genusserlebnis eine Rolle. Mit den erdig-nussigen Aromen, der saftigen Krume und der knackigen Rösche heben sich Produkte mit Urgetreide geschmacklich von üblichen Gebäcken ab", weiß CSM Channel Activation Manager Manfred Laukamp bei der Verkostung am Rande des Testfelds zu berichten.